Spielverein St. Tönis
Jahrgang 2008

Testspiel gegen Viktoria Mennrath, 03.11.2018

Wie auch letztes Wochenende musste auch dieses ein Testspiel herhalten, damit unsere Jungs im Rhythmus bleiben, da auch ATS Krefeld schon relativ früh in dieser Saison die Biege gemacht hat und unsere Staffel verlassen hat und mittlerweile zumindest laut fussball.de auch gar nicht mehr existiert. So musste wieder geschaut und geforscht werden, welche Mannschaft spielfrei hat und welche sich mit uns messen möchten/können. So ließ sich mit Viktoria Mennrath eine Mannschaft finden, die drei ihrer fünf Ligaspiele gewonnen haben und laut eigener Angabe, es wurde extra gefragt, sich selbst als "mittelstark bis gut" eingeschätzt haben. Nun dann. 

Wir spielten wie letzte Woche auf dem kleinen Rasen, der extrem mit Laub belagert war, da unsere D1 parallel in der Leistungsklasse gegen den TSV Meerbusch auf dem Großen antraten. 

Wir starteten in dieser Partie wie folgt:

Maxi - Elias B., Piet, Valmir - Finn-Louis, Paul, Vincenzo

Draußen waren zunächst Florian G., Sebastian, Marvin und Julian. 

Die Einschätzung, dass man "mittelstark bis gut" sei, sollte sich, zumindest in Relationen zu uns, als fatale Fehleinschätzung herausstellen. Aber dennoch der Reihe nach:  

Vincenzo hatte schon in Minute eins nach einer Direktabnahme die dicke Chance aufs erste Tor, doch der Schlussmann der Gäste lenkte den Ball noch an die Latte. Man sah schon nach wirklich ein paar Minuten: Das wird einseitig. Nach einer Flanke vom heutigen Kapitän Finn-Louis, der heute mit orangener Kapitänsbinde auflaufen musste, nachdem die bisherige in Verlust geraten schien, aber wiederentdeckt wurde, konnte Paul die schwarz-gelben Farben in Führung bringen. Nachdem Valmir nur den Pfosten traf, konnte der Vorlagengeber vom ersten Tor selbst netzen, als er nach einer Ecke dem Verteidiger den Ball bissig abluchsen konnte.

Das Spiel ging nur in eine Richtung. In der Halbzeit wurde geflachst, dass unser Torwart der schlechteste Mann sei, er hätte ja kaum einen Ballkontakt gehabt. Bis zur Pause konnte man auf 9:0 erhöhen durch Vincenzo, zweimal Finn-Louis (insgesamt Dreierpack zur Halbzeit), Marvin, zweimal Julian und einmal durch Basti per Distanzschuss gegen einen Torwart, der am Ende deutlich die Lust verlor und an für sich die ärmste Sau aufm Platz war.

Nach der Pause agierten wir dann wie folgt:

Maxi - Julian, Sebastian, Elias B. - Finn-Louis, Paul, Valmir

Es blieb und wurde deutlich. Eigentlich braucht man zu dem Spiel nicht viel schreiben. Wirklich positiv ist aber wirklich zu erwähnen, dass man trotz der klaren Führung und des eindeutigen Spielstands und -verlaufs wirklich weiterhin versuchte, gepflegten Fußball zu spielen, was auch meist gelang, keiner egoistisch wurde und viele Tore wirklich gut heraus gespielt wurden. Zwei- bis dreimal musste Maxi im zweiten Durchgang eingreifen, einmal packte sich souverän nach einer Ecke zu, einmal ging ein Schuss am kurzen Pfosten vorbei und einmal trafen unsere Gäste zweimal in Folge nur den Pfosten.

Um es kurz zu halten: Finn-Louis traf erneut dreimal auch im zweiten Durchgang, zweimal Paul, dreimal Valmir, einmal Sebastian, einmal Marvin, einmal Florian G., einmal Julian und zweimal Piet schraubten das Ergebnis am Ende auf 23:0 hoch. Die Jungs agierten heute auch mal, so wie es ja auch sein sollte, auf teils ungewohnten Positionen, speziell im zweiten Durchgang. Elias am Ende erneut im Sturmzentrum. Ein Tor wurde ihm leider kurz vor Schluss verwehrt, als der Keeper der Gäste gut stand, Marvin als Innenverteidiger, Finn-Louis zumindest die letzten fünf Minuten wie noch in der F-Jugend als Außenverteidiger, Piet als Linksaußen und Vincenzo als Rechtsverteidiger. Tat unserem Spiel aber alles keinen Abbruch. 

Ein Spiel und Muster ohne Wert, aber hauptsache Spielpraxis und im Rhythmus geblieben. Leider lag man bei der Einschätzung der gegnerischen Spielstärke doch "ein wenig" daneben, aber wie erwähnt spielten das all unsere Jungs konsequent und unegoistisch zu Ende, was bei so einem Gegner auch nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das ist eine schöne und vermutlich die einzige Erkenntnis, die man heute gewinnen konnte.