Spielverein St. Tönis
Jahrgang 2008

25. Spieltag 2017-2018: Auswärtsspiel bei Union Nettetal

Nur zwei Tage nach dem Heimsieg gegen die E1 aus Grefrath ging es für unsere Jungs schon weiter. Auswärts stand Montagabend das Spiel bei Union Nettetal an. Zwei Tage vorverlegt wurde das Spiel aufgrund der Klassenfahrt der 4. Klassen der Schulstraße, eigentlich hätte das Spiel am Mittwoch stattgefunden. Danke an den Gastgeber zur Zustimmung der Verlegung. 

Heute fehlten, bzw. rotierten Ali, Luis und Elias I. 
Tyler fehlte aufgrund eines Geburtstages in der Familie (Happy Birthday Nicole nochmal! ) und auch Moise wurde bereits gestern wegen unentschuldigten Fehlens am letzten Mittwoch rausrotiert. Gute Entscheidung, musste er ohnehin krank aus der Schule abgeholt werden. Und ebenfalls rausrotiert wurde unser Trainerkollege, der leider Montagsabends bei der Jet-Tankstelle arbeiten muss. Hartes Leben!

Wir begannen bei herrlichem Wetter wie folgt:

Maxi - Florian G., Sebastian, Elias B. - Julian, Finn-Louis, Florian S. 

Die Bank hüteten heute..... die Eltern, die sich schön in die eigentliche Auswechselbank verkrochen haben. VIP-Plätze nennt man das. 

Draußen an der Seitenlinie waren zunächst Marvin, Wim und Valmir.

Konnte Union Nettetal das Spiel in den ersten sieben Minuten noch relativ offen gestalten, konnte Florian G. per flachen Distanzschuss die schwarz-gelben Farben in Führung bringen. Als Finn-Louis sich in seiner fast unnachahmlichen Art irgendwie durchgewühlt hat und auf 2:0 erhöhen konnte, war eigentlich die Gegenwehr der Grenzländer schon fast gebrochen. Als Nettetal direkt nochmal offensiv wurde, konnte der Befreiungsschlag von Elias zur Torvorlage werden: Sein Ball landete beim eingewechselten Wim, der auf 3:0 erhöhen konnte. Danach war es fußballerisch wieder ziemlich ansprechend, was das "gelbe Balett" so aufs Parkett legte. Sebastian, zweimal Valmir, nocheinmal jeweils Wim und Finn-Louis sowie Marvin erhöhten zur Pause auf 9:0. Spielerisch wieder enorm gut!

Die Marschroute nach der Pause war: Weitermachen und vielleicht dieses Mal ohne Gegentor bleiben. 

Nach der Pausentee, bzw -waser gings wie folgt weiter:

Maxi - Florian G., Marvin, Elias B. - Sebastian, Finn-Louis, Valmir

Leider knüpften wir nicht nahtlos da an, wo wir noch in Halbzeit eins aufgehört haben. Durch zu passives Verhalten in der Defensive fingen wir uns das 1:9. Ärgerlich und auch nicht nötig. Ich denke es ist eigentlich klar, dass es wieder meckern auf hohem Niveau ist, aber die "spielerische Leichtigkeit" war nicht mehr so gegeben. Teilweise wollte man wieder zu viel, zu viel alleine und auch am Ende fehlte auch teilweise die Bereitschaft, die teils weiten Wege auch wieder schnell und konsequent nach hinten zu machen. Wenn man als Verteidiger nach vorne marschiert, muss man halt auch ebenso schnell wieder zurück und das fehlte teilweise. 

Dennoch sollte das das letzte Gegentor bleiben, was wir uns in dieser Partie fingen, wobei Nettetal gerade am Ende noch einige Möglichkeiten auf Kosmetik hatte. Aber zurück zur Chronologie der  Ereignisse:

Vier Minuten nach dem Gegentor zwang Finn-Louis durch dessen Schuss den Verteidiger der Unioner zu einem Eigentor. Als Julian schön über rechts kam und in den Rückraum legte, brauchte der aufgerückte Marvin nur noch einzuschieben. Wim "klaute" Julian letztlich ein Tor, als dieser seinen Schuss mit der Sohle ins Tor verlängerte. Macht nichts, Julian konnte kurz danach nach Flanke von Florian G. per Volleydirektabnahme auf 13:1 erhöhen. Tore Nummer 14 und 15 erzielten am Ende noch Marvin und Finn-Louis. 

Man hat den Gegner in der ersten Halbzeit wirklich so sehr im Griff gehabt und deren Widerstand gebrochen, dass eine am Ende zumindest für unsere Verhältnisse, speziell in den letzten Spielen, doch eher mäßige Halbzeit noch gereicht hat, um weitere sechs Tore erzielen zu können. Hätte man so weitergespielt wie in Durchgang eins, wäre das Ergebnis möglicherweise noch deutlicher geworden. Aber wie gesagt: Meckern bei nem 15:1 ist natürlich schwer zu verkaufen, aber wie sagt man: "Zufriedenheit ist Stillstand. Und Stillstand ist Rückschritt". 

Am Ende wieder einige Bilder von einer jungen Dame, die die VIP-Loge gegen die Haupttribüne eingetauscht hat: